Achtung, Gefahr! Was dürfen Hunde nicht essen?

Hunde sind echte Familienmenschen: Sie möchten nicht nur überall mit dabei sein, sondern auch alles mitfuttern, was auf den Tisch kommt. Frauchen und Herrchen fällt es nicht immer leicht, die nötigen Grenzen zu setzen, doch das muss sein, vor allem, wenn dem treuen Vierbeiner Gefahren drohen. Unsere Fellnasen dürfen definitiv nicht alles zu sich nehmen, was bei uns Menschen ganz selbstverständlich auf den Teller kommt.

Was dürfen Hunde nicht essen? Diese Frage liegt vielen Hundefreunden auf dem Herzen. Darum stellen wir im Folgenden die wichtigsten No-Gos zusammen, von denen im Alltag die meiste Gefahr ausgeht. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben wir dabei nicht, darum gilt weiterhin: Wenn Sie sich nicht sicher sind, füttern Sie Ihr geliebtes Tier besser nicht damit.

1. Diese Lebensmittel dürfen Hunde auf keinen Fall essen

Hund und Mensch haben viele Gemeinsamkeiten – und einige krasse Unterschiede. Die Ernährung sollte bei beiden gesund und ausgewogen sein, Fleisch, Gemüse und Obst beinhalten, dazu Kräuter und Mineralstoffe. Doch einiges, was dem Zweibeiner guttut oder zumindest nicht schadet, hat verheerende Auswirkungen auf den Hunde-Organismus. Unsere Liste der gefährlichen Lebensmittel zeigt, dass es sich nicht um nur ein paar Nebensächlichkeiten handelt.

Das dürfen Hunde nicht essen:

  • Schokolade: Das in Schokolade enthaltene Theobromin kann dosisabhängig zu Herzrasen, Durchfall und Erbrechen, vermehrter Speichelbildung oder erhöhtem Urinabsatz führen. Im schlimmsten Fall folgen Krämpfe.

  • Kaffee: Ähnliches gilt für das Koffein, das im Kaffee enthalten ist. Es wirkt sogar noch stärker als Theobromin, erhöht Blutdruck und Herzfrequenz schon in geringer Dosis.

  • Knochen: Natürlich sind Hunde ausgesprochene Fleischgenießer, doch Knochen sollten darin nicht enthalten. Daran kann sich Ihr hungriger Freund an Zunge, Gaumen oder Wange verletzten. Manchmal gelangen Knochensplitter bis in die Atemwege, mit fatalen Folgen.

  • Rohe Eier: Manche Hunde schlecken gern zwischendurch ein rohes Ei, das ist auch völlig okay, wenn das Leckerchen absolut frisch ist. Ansonsten droht, wie beim Menschen auch, eine gefährliche Salmonellenvergiftung mit Brechdurchfall und drohender Dehydrierung.

  • Milchprodukte: Viele Hunde sind laktoseintolerant oder reagieren allergisch auf Milch und ihre Inhaltsstoffe. Pusteln, Juckreiz, Blähungen, Brechdurchfall, bis hin zur gefürchteten Bauchspeicheldrüsenentzündung aufgrund des Fettgehalts sind mögliche Folgen des Konsums.

  • Nüsse: Viel Fett, viele Kalorien – Nüsse gehören für Hunde nicht zu den gesunden Lebensmitteln. Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung droht immer bei erhöhter Fettaufnahme, Macadamianüsse sind für Ihren Sofa-Gourmet sogar giftig.

  • Roher / halbgarer Fisch: Egal wie viele Beine das Leckermaul hat, Fisch sollte vor dem Verzehr immer gut durchgegart sein. Sonst drohen schlimme bakterielle Infektionen mit Vergiftung der Organe bis hin zum Tod.

Bei Pilzen gibt es klare Dos und Don’ts, die wir in diesem Ratgeberartikel erklären.

2. Warnung vor dem Zuckeraustauschstoff Xylit!

Lebensmittel mit Zuckerzusatz sind Dickmacher und Zahnzerstörer – und deshalb grundsätzlich zu meiden. Aber was ist mit Zuckerersatz? Xylit, auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist keinen Deut besser, eher sogar noch schlechter. Der Stoff befindet sich in Marmelade, Schokolade, Kuchen, Keksen und sogar in Globuli. Auf Hunde hat er toxische Wirkung, führt zur Steigerung der Insulinausschüttung und zum Absturz des Blutzuckerspiegels. Die Leber nimmt Schaden, ein Leberversagen droht.

Die Vergiftungssymptome treten verzögert auf, meist ab 20 bis 60 Minuten nach dem vermeintlichen Genuss. Schon bei 0,1 g Xylit je Kilo Körpergewicht können lebensbedrohliche Zustände eintreten. Also immer schön die Inhaltsstoffe durchlesen und im Zweifelsfall nicht füttern.

3. Welches Gemüse dürfen Hunde nicht essen?

Solanin kommt in Nachschattengewächsen vor und gilt als schwach giftig. Es führt zu Erbrechen, Durchfall und gereizten Schleimhäuten, manchmal auch zu Krämpfen und Atemlähmung. Wir raten deshalb davon ab, Tomaten, Paprika, Auberginen oder keimende Kartoffeln zu verfüttern. Tomaten und Paprikas höchstens in kleinen Mengen und gekocht.

Kohlgemüse löst vor allem im ungekochten Zustand Blähungen aus und ist deshalb mit Vorsicht zu genießen. Rohe Bohnen und Hülsenfrüchte gehen gar nicht, weil sie Phasin enthalten, das Bauchkrämpfe und blutigen Durchfall auslöst. Immer vorher kochen!

4. Welches Obst dürfen Hunde nicht essen?

Füttern Sie Ihren treuen Freund nicht mit Steinobst, auch wenn er noch so lieb schaut. Beim Zerbeißen der Kerne wird Blausäure freigesetzt, eine nervenschädigende Substanz. Ganze Kerne verstopfen gern mal den Darm.

Zitrusfrüchte enthalten ätherische Öle und Zitronensäure, beides beeinträchtigt das Nervensystem und führt zu Schleimhautreizungen. Kleine Mengen lösen jedoch höchstens eine Magenverstimmung aus.

Weintrauben, Sultaninen und Rosinen befinden sich auf einem viel höheren Gefahrenlevel. Sie gelten für Hunde als hochtoxisch, führen zu Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit und völliger Lethargie. Und das oft erst 24 bis 48 Stunden nach dem Genuss! Dann sind die Nieren längst geschädigt. Bitte unbedingt weglassen! Erdbeeren sind hingegen okay.

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