Dürfen Hunde Paprika essen? Licht- und Schattenseiten einer Frucht

Richtig lecker sehen sie aus, die prallen roten und sonnengelben Paprikas! Da greift Mensch gern mal zu – und der Vierbeiner sendet neidische Blicke. Klar, Sie haben kein Problem damit, mit Ihrem treuen Freund zu teilen, aber zuerst müssen wir eines klären: Dürfen Hunde Paprika essen? Oder schadet es ihnen womöglich?

Vielleicht haben Sie schon einmal irgendwo gelesen, dass Paprika einen Stoff enthält, der für Hunde giftig ist. Sein Name: Solanin. Trotzdem dürfen Hunde durchaus Paprika, allerdings unter festen Regeln. So profitieren die Tiere von den gesunden Inhaltsstoffen, ohne dass sie dabei in Gefahr geraten.

1. Riskante Frucht? Diese Gefahr geht von Paprika aus

Schauen wir uns das Solanin einmal genauer an: Der Stoff kommt in Nachtschattengewächsen vor, also auch in Kartoffeln und Tomaten. Er macht die Mitochondrien, die sogenannten „Kraftwerke der Zellen“, durchlässiger und so gelangt Kalzium ins Zellinnere, um sich dort zu konzentrieren. Das vertragen die Mitochondrien nicht und beginnen, abzusterben.

Und ja, das ist auch für Menschen nicht gut. Allerdings liegt unsere Toleranzschwelle höher. Die kritische Dosis beträgt für uns immerhin rund 5 g je Kilo Körpergewicht – und das ist so schnell nicht erreicht. Bei kleineren Dosen fällt weder der Zwei- noch Vierbeiner gleich tot um, aber die Wirkung ist durchaus unangenehm. Solanin kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Schleimhautreizungen
  • Durchfall

  • Erbrechen
  • Krämpfe
  • Benommenheit
  • Atemlähmung

Die beste Vorbeugung: entweder dem Hund gar keine Paprika füttern – oder nur ganz wenig und auf möglichst sichere Weise. Wie das geht? So!

2. Frisches im Napf: Dürfen Hunde Paprika essen roh?

Sie können Ihrem kleinen Leckermaul rohe Paprika geben, aber nur sehr wenig davon. Eine Scheibe pro Woche sollte reichen, und dann am besten nur von einer roten Frucht. Denn je reifer Paprika wird, desto weniger Solanin enthält sie. Und „rot“ bedeutet in diesem Fall: völlig ausgereift. Den Strunk lassen Sie dabei besser links liegen, denn in seinem Inneren lauert die höchste Konzentration Solanin. Die meisten Hunde mögen ihn zum Glück ohnehin nicht.

Die grüne Paprika ist die am wenigsten reife, gelb bedeutet mittelreif. Und das bedeutet Solanin-Alarm!

3. Mittelreif: Dürfen Hunde gelbe Paprika essen?

Prinzipiell dürfen Hunde gelbe Paprika essen, aber noch weniger als rote Paprika. Da wir bei der roten Frucht nur eine Scheibe pro Woche veranschlagt haben, macht es kaum noch Sinn, eine Empfehlung für gelbe Paprika zu geben. Unser Tipp: Lassen Sie sie einfach weg, zumindest im rohen Zustand.

4. Wenig reif: Dürfen Hunde grüne Paprika essen?

Da wir schon von gelber roher Paprika abgeraten haben, bleibt für die grüne Variante nicht mehr viel übrig: zu unreif für die Hundeernährung, zu viel Solanin, bitte aussortieren! Aber was ist, wenn ich die Paprika vorher koche?

5. Dürfen Hunde gekochte Paprika essen?

Gekochte Paprika ist wieder ein neues Kapitel, denn dafür gelten etwas andere Regeln. Das Erhitzen reduziert den Solaningehalt, der Inhaltsstoff wandert ins Kochwasser. Das geschieht übrigens auch bei Tomaten und Paprika, darum macht es absolut Sinn, das Wasser hinterher wegzuschütten. Sollten Sie barfen, dann verwenden Sie besser frisches Wasser für den Püriervorgang, Ihrer hungrigen Fellnase zuliebe. In diesem Fall kann durchaus mal etwas gelbe oder grüne Paprika mit dabei sein, aber rote ist eindeutig besser.

6. Hunde und Gemüse: Gesundheit durch pflanzliche Kost

Kurzum: Paprika darf durchaus sein, muss aber nicht unbedingt. Weil Hunde für ihre Gesundheit dringend pflanzliche Kost brauchen, sollten Sie bevorzugt anderes Gemüse füttern, harmlose Früchte mit vielen Vitaminen wie Karotten und Kürbis, die auch im beliebten REICO-Nassfutter vorkommen.

MaxidogVit® enthält beispielsweise neben leicht verdaulichem Wild- und Geflügelfleisch eine gute Portion knackiger Zucchini und goldgelben Kürbis. Dazu noch die einzigartige, mineralstoffhaltige Algenmischung und naturgesundes Lachsöl: einfach lecker – und bis in die Fellspitzen gesund!

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