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Dürfen Hunde Käse essen?
Kurze Antwort: Es kommt auf den jeweiligen Käse an. Käse an sich ist für Hunde nicht giftig, er kann aber unverträgliche Zutaten enthalten. Bestimmte, lang gereifte Käsesorten wie Gouda und Emmentaler eignen sich als kalzium- und vitaminreiche Snacks für zwischendurch – aber immer in Maßen. Im Folgenden klären wir über die gesundheitlichen Vorteile und eventuelle Risiken auf. Außerdem erhalten Sie Richtwerte zur Hand, wie viel Käse Ihr Vierbeiner ungefähr fressen darf.
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Hunde dürfen Käse essen! Aber: Welcher Käse ist gut für Hunde?
Gut vertragen können Hunde allgemein Käse mit wenig Laktose, weil die meisten erwachsenen Fellnasen nur wenig Laktase produzieren. Dieses Enzym spaltet den Milchzucker im Verdauungssystem in seine einfachen Bestandteile Galaktose und Glukose auf. Geschieht das nicht, gelangt der Milchzucker in den Dickdarm, wo ihn die Darmbakterien zerlegen. Die Folge sind Blähungen und Durchfall des Hundes – Symptome einer Laktoseunverträglichkeit.
Käsesorten mit langem Reifungsprozess enthalten kaum noch Laktose, deshalb sind sie besser verträglich als frischer Käse. Achten Sie aber auch auf den Fett- und Salzgehalt: Beides sollte niedrig sein, um Übergewicht zu vermeiden sowie Nieren und Bauchspeicheldrüse zu entlasten. Weitere Zutaten, wie zum Beispiel Pfeffer und Chili, sollten Herrchen und Frauchen großräumig umschiffen. Purer fettarmer, ungesalzener und proteinreicher Hart- und Schnittkäse steht auf dem Siegertreppchen.
Diese Sorten gehören zu den verträglichen Leckereien:
- Gouda
- Emmentaler
- Parmesan
- Cheddar
- Pecorino
- Grana Padano
- Ziegenkäse / Schafskäse
Leckerei aus Milch: Dürfen Hunde Hüttenkäse oder Quark essen?
Bei diesen beiden Milchprodukten liegt der Laktosegehalt immer noch niedriger als bei der frischen Milch. Außerdem sind sie relativ fettarm und proteinreich. Vierbeiner mit starker Empfindlichkeit gegen Laktose sollten besser nicht davon kosten – bei anderen Hunden können Sie es vorsichtig ausprobieren. Übrigens: Kleine, zimmerwarme Portionen von Hüttenkäse gelten als gute Schonkost. Das leicht verdauliche Eiweiß und die wertvollen Milchsäurebakterien können bei Verdauungsproblemen den Darm beruhigen.
Kämpft Ihr Hund allerdings mit seiner Laktoseintoleranz, sollten Sie unbedingt auf Nummer sicher gehen: Verzichten Sie in diesem Fall besser ganz auf Käse, um das empfindliche Verdauungssystem zu schonen. Das laktosefreie Trockenfutter REiCO MAXiDOG Cura Sensitiv ist absolut bekömmlich, hypoallergen und auch frei von Gluten. Mit seinen schonend kaltgepressten Ölen und dem gesunden Weißfisch liefert es alles, was „Hund“ braucht – inklusive des leckeren Geschmacks! Von den Nassfuttersorten ist REiCO MAXiDOG Pura Lamm besonders sensitiv und auf empfindliche Leckermäuler geeicht.
Tabu! Welche Käsesorten sollten Hunde gar nicht essen?
Für Hunde tabu ist jede Art von Blauschimmelkäse, da diese Sorten Mykotoxine bilden, die Vergiftungssymptome auslösen. Auch stark gewürzte Käsesorten, Schmelzkäse, Kochkäse und stark gesalzene Arten, wie der bei Menschen geliebte Feta, kommen besser nicht ins Hundemaul. Sehr fettreiche Weichkäsesorten und Käserinde lassen Sie einfach außer Hundereichweite.
Orientierungswerte: Wie viel Käse darf ein Hund am Tag essen?
Käse sollte maximal 10 Prozent der täglichen Kalorien ausmachen. Für fettarmen Käse beschränken Sie sich ungefähr auf die folgenden Mengen – und füttern den restlichen Tag ausgewogenes, gesundes REiCO Hundefutter:
- Kleine Hunde bis 10 kg: etwa 10 g Käse am Tag
- Mittelgroße Hunde bis 25 kg: etwa 20 g Käse am Tag
- Große Hunde über 25 kg: etwa 30 g Käse am Tag
Bei Welpen halten Sie sich an die Empfehlung für kleine Hunde. Sehr kleine Welpen sollten deutlich weniger als die Maximaldosis von 10 g fressen. Achten Sie außerdem genau auf die Reaktionen, wenn Ihr Hund Käse zum ersten Mal frisst, um Unverträglichkeiten frühzeitig zu erkennen.
Thema Nährstoffe: Wie gesund ist Käse für Hunde?
Wenn Sie sich an alle Regeln halten, kann Käse sogar ziemlich gesund für Ihren treuen Vierbeiner sein. Er enthält hochwertige Milchproteine sowie Kalzium für Zähne und Knochen. Auch die Vitamine kommen nicht zu kurz. Größtes Manko: der hohe Kaloriengehalt. Hunde, die bereits molliger sind, eine Vorgeschichte mit Pankreatitis haben oder mit Unverträglichkeiten kämpfen, sollten besser andere Snacks bekommen. In unserem Hunderatgeber erfahren Sie noch viel mehr Nützliches zur Ernährung, zum Beispiel, wie Sie gesunde Leckerlis für Hunde selber machen. Wir wünschen guten Appetit – und ein glückliches Hundeleben!
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