Hund und Staubsauger: Eine schwierige Beziehung

Er gilt als einer der größten „natürlichen Feinde“ von Sofawölfen und Fellnasen: Der Staubsauger.
Wenn sein dröhnend-lautes saugendes Geräusch im Haus oder in der Wohnung ertönt, sorgt das bei unseren Lieblingen für verdrehte Ohren, die schnelle Flucht aus dem Raum – oder es wird direkt in den Kampfmodus geschaltet und das Ungetüm angebellt.

Wieso Hunde mit dem Geräusch der Heulbesen nicht klarkommen, wie man sie daran gewöhnen kann und ob man einen Hund mit dem Staubsauger absaugen kann ohne bleibende Schäden anzurichten – all das und mehr klären wir in diesem Ratgeber.

1. Wieso reagiert mein Hund negativ auf den Vakuumreiniger?

  • Geräusch und Lautstärke: Wahrscheinlich keine große Überraschung, aber Hunde haben ein sehr gutes Gehör und hören auch höhere Frequenzen, die der Mensch gar nicht wahrnehmen kann. Ein Staubsauger mit seinem Wahnsinns-Getöse tut unseren Fellnasen in den Ohren weh.

  • Staubsauger als gefährliche Bedrohung: Viele Hunde nehmen das Monster mit dem langen Plastikrüssel als Eindringling in das eigene Revier wahr, das ihnen und ihrem geliebten Rudel viel zu nahe kommt. Deshalb attackieren sie den Staubsauger und versuchen ihn durch lautes Gebell zu vertreiben.

  • Geruch und Bewegung: Hunde riechen tausendfach besser als Menschen. Und ein Staubsauger sowie dessen schmutziger Inhalt duften nicht gerade verführerisch. Die Tatsache, dass ein Staubsaugerrohr von uns wild hin- und her bewegt wird und in alle entlegenen Ecken des Hauses gelangt, macht es nicht gerade besser.

  • So reagiert Ihre Fellnase: Die Reaktionen auf das Fusselmoped können höchst unterschiedlich ausfallen: Manchen Vierbeiner lässt das Gerät völlig kalt. Ansonsten reicht das Reaktionsspektrum von Bellen über Zittern, Geschäft ins Zimmer machen, Verstecken, Ohren anlegen und Schwanz zwischen den Beinen einklemmen bis hin zu häufigem Lippenlecken oder Gähnen. Nehmen Sie Rücksicht auf die Reaktionen Ihres Hundes und provozieren bzw. ängstigen Sie ihn nicht über das normale Maß hinaus.

2. Wie kann ich meinen Hund an den Staubsauger gewöhnen?

  • Die Situation akzeptieren, wie sie ist: Manche Hunde gewöhnen sich niemals an den Staubsauger, dann sollten Sie auch nicht zwanghaft daran festhalten, etwas an dem Verhalten zu ändern. Andere Tiere lassen sich aber sehr wohl an den praktischen Helfer gewöhnen. Am besten ist es, wenn Sie bereits im Welpenalter mit dem Staubsauger-Training beginnen, das sich folgendermaßen darstellt:
  1. Rendez-Vous mit dem Staubsauger: Stellen Sie den ausgeschalteten Staubsauger in das Wohnzimmer und beobachten Sie die Reaktionen Ihres Hundes. Sobald die bloße Präsenz des stummen Bröseltaxis keine größeren Reaktionen mehr bei Ihrem Vierbeiner auslöst, können Sie die nächste Stufe zünden und gemeinsam mit ihm in demselben Raum spielen, während der harmlose Staubsauger in der Nähe bleibt.
  2. Staubsauger als Leckerli-Station: Der Staubsauger gewinnt sehr schnell sehr deutlich an Attraktivität, wenn auf ihm einige Leckerlis drapiert werden. Lassen Sie das Gerät ausgeschaltet und lassen Sie Ihren Hund die geliebten Snacks vom Gehäuse des Staubsaugers auffressen. Ganz praktisch, so eine Leckerli-Station, oder?
  3. Staubsauger-Angst oder Leckerli-Lust? Halten Sie in der einen Hand das Staubsaugerrohr (des nach wie vor inaktiven Geräts) und in der anderen Hand ein Leckerli. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund über seinen Schatten springt und das Leckerlis bei Ihnen abholt. So gewöhnt sich Ihre Fellnase nach und nach an den Vakuumreiniger.
  4. Saugen und Fressen: Sind die bisherigen Schritte von Erfolg gekrönt gewesen, können Sie den Staubsauger nun einschalten (auf mittlerer Stufe, die nicht so laut ist) und Ihren Hund Leckerlis vom laufenden Gerät oder aus Ihrer Hand abholen lassen, während Sie saugen.
  •  Seien Sie geduldig mit Ihrem Tier und wiederholen Sie die einzelnen Schritte immer wieder, bis der Erfolg sich einstellt. Schimpfen Sie nicht mit ihm, falls er sich nicht oder nur schwer an den Staubsauger gewöhnen kann. Haben Sie Verständnis für das Verhalten Ihres Hundes.

3. Weitere Tipps zum Umgang mit Hund und Sauger

  • Saugroboter anschaffen: Saugroboter verrichten ihren Dienst in der Regel deutlich leiser und unaufgeregter als der klassische Staubsauger mit langem Saugrohr. Auf Videoplattformen im Internet kursieren lustige Videos von Hunden und Katzen, die einen wilden Ritt durch die Wohnung auf dem Saugroboter sogar richtig mögen. Probieren Sie es doch einmal aus und leihen Sie sich dazu einen Saugroboter aus dem Freundes- oder Familienkreis.

  • Auf die Dezibel achten: Kaufen Sie ein leises und modernes Gerät. Bei der Betriebslautstärke von Staubsaugern gibt es durchaus Unterschiede. Die leisesten Geräte, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, erreichen eine Geräuschemission von gerade einmal 57 dB, das ist vergleichbar mit einem normalen Gespräch mit einer Entfernung von einem Meter.

  • Gassigehen oder Aufenthalt in einem anderen Raum: Bitten Sie ein anderes Familienmitglied, mit dem Hund Gassi oder zum Hundesport zu gehen, während Sie sich in der Zwischenzeit um das Saugen kümmern und die Wohnung auf Vordermann bringen. Sie können Ihren Vierbeiner während des Staubsaugens auch in einen anderen Raum bringen. Übrigens: Als hilfreich für Stresssituationen hat sich das natürliche Ergänzungsfuttermittel REICO Naturkraft Pro-8 erwiesen.

4. Was taugen Hundestaubsauger?

  • Andere Eigenschaften als normale Staubsauger: Die speziellen Hundestaubsauger, die für Haushalte mit Hunden entwickelt wurden, bieten eine starke Saugleistung, eine spezielle Tierhaar- und Allergen-Filterung, sowie ausgeklügelte Tierhaarbürsten und -Aufsätze, damit die Haare besonders einfach von Möbeln und anderen Oberflächen entfernt werden können.

  • Hygiene für Hundehaushalte: Die Geräte sind sicherlich eine gute Idee, wenn Sie besonders großen Wert auf Hygiene in Ihrem Haushalt legen und die Vorzüge dieser speziell entwickelten Geräte im Vergleich zu herkömmlichen Staubsaugern nutzen möchten. Achten Sie auf positive Kundenbewertungen im Internet oder auf die Testergebnisse der bekannten Institute, um den Hundestaubsauger mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis für sich ausfindig zu machen.

  • Spezielle Bürstenaufsätze: Dann gibt es auch noch sogenannte Hundebürsten-Staubsauger bzw. Hundefell-Sauger (zum Beispiel die Dyson-Hundebürste). Dabei handelt es sich um spezielle Bürstenaufsätze für den Staubsauger, mit deren Hilfe Sie Ihren Hund bürsten, kämmen und lose Haare direkt aufsaugen können. Laut Hersteller sollen dabei auch abgestorbene Hautschuppen entfernt werden und dadurch das Wohlbefinden Ihres Vierbeiners gesteigert werden. Greifen Sie lieber zu einer klassischen Hundebürste und die konventionelle Fellpflege zurück, sollte Ihr Hund Angst vor einem elektronischen Gerät haben, das ihm zu nah auf die Pelle rückt.

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