Bildquelle: Sergii Figurnyi – stock.adobe.com

EU plant Chippflicht für Hunde und Katzen

Die EU plant neue Gesetze für Hunde und Katzen. Die Regeln sollen das Tierwohl stärken, werfen aber bei Inkrafttreten Kosten für Halter und Halterinnen auf. Vor allem die angestrebte Chip- und Registrierungspflicht wird viele Tierfreunde treffen und sie auf direktem Weg zum Tierarzt schicken.

REICO Partner Hundefutter Vital hat sich mit dem Inhalt des neuen Tierschutzgesetzes befasst. Wir erklären, was auf Herrchen und Frauchen demnächst zukommt, aber auch, auf welche Weise Zucht und Tierhandel betroffen sind. Mit uns bleiben Sie stets informiert, natürlich auch in Sachen Futterberatung: Die erhalten Sie bei uns kostenlos und unverbindlich, weil Gesundheit die wichtigste Grundlage für ein langes, glückliches Hundeleben ist.

Was sind die neuen EU-Regeln für Hunde und Katzen?

Bis jetzt (Juli 2025) handelt es sich bislang nur um einen Gesetzentwurf der EU, den das EU-Parlament am 19. Juli 2025 angenommen hat. Nun steht noch die Zustimmung des EU-Rates aus und zuletzt müssen die einzelnen Staaten die Vorschriften in eigene Gesetze umwandeln. Betroffen sind Tierheime, Züchter, Tierhändler und zum Teil auch private Tierhalter. 

Die wichtigsten Informationen kurz zusammengefasst:

  1. Chippflicht für Hunde und Katzen: Sämtliche Hunde und Katzen in der EU sollen verpflichtend einen Chip inklusive Verknüpfung zu einer zentralen EU-Datenbank erhalten. Dort werden Angaben wie Alter, Geschlecht und Herkunft des jeweiligen Tieres gespeichert. Das Ziel: Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes sollen alle Hunde, weitere fünf Jahre später alle Katzen in der gesamten EU erfasst und identifizierbar sein. Bei Streunern ist die Rechtslage bislang unklar. Aus einem Drittland in die EU einreisende Tierhalter sollen verpflichtet werden, ihren Hund oder die Katze fünf Tage vor der Einreise online zu registrieren. Der illegale Handel mit einem erschreckenden Jahresumsatz von 1,3 Milliarden Euro soll mit der neuen Regelung endgültig enden.

Gibt es bereits eine Chippflicht in Deutschland? Eine allgemeine Pflicht zum Mikrochip für Haustiere existiert in Deutschland bis jetzt nicht. In einigen Kommunen müssen Freigängerkatzen per Verordnung gechippt sein, oft mit einer Kastrationspflicht verbunden. Außerdem gibt es lokale Chippflichten für bestimmte Hunderassen oder -größen. 

  1. Verkaufsverbot in Tierhandlungen: Zoofachgeschäften soll EU-weit der Handel mit Hunden und Katzen untersagt werden. Diese Regel soll unüberlegte Impulskäufe verhindern und schlechten Haltungsbedingungen sowie unverantwortlichen Zuchtpraktiken vorbeugen. Für diese Auswüchse stehen Tierhandlungen schon viele Jahre in Kritik.

Gibt es bereits ein Verkaufsverbot für Katzen und Hunde in Tierhandlungen? Bislang ist es Tierhändlern in Deutschland nicht grundsätzlich verboten, Hunde oder Katzen zum Kauf anzubieten. Doch die Auflagen dafür sind so hoch, dass die meisten Zoohandlungen darauf verzichten. Gewerbsmäßige Züchter müssen schon jetzt einen Sachkundenachweis vorlegen und sich eine Erlaubnis des Veterinäramtes einholen. Erst dann dürfen sie Hunde züchten, Katzen züchten und ihre Tiere gegen Entgelt weitergeben. 

  1. Mindeststandards für die Zucht: In der gesamten EU sollen einheitliche Regeln für die Tierzucht gelten. Dazu gehören feste Altersgrenzen für Elterntiere, eine Höchstzahl von Kaiserschnitten bei weiblichen Tieren und Vorschriften, die Inzucht (beispielsweise mit Geschwistern und Halbgeschwistern) vermeiden. Sogenannte Qualzuchten sollen vollständig verboten werden, ebenso wie die Teilnahme von aus Qualzucht resultierenden Tieren an Ausstellungen, Wettbewerben und ähnlichen Veranstaltungen.

Gibt es ein Hunde- und Katzen-Gesetz in Deutschland für die Tierzucht? Ja, das deutsche Tierschutzgesetz (TierSchG), die Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) und die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) gibt feste Standards für die Zucht von Hunden und Katzen vor. Das Züchten von Tieren mit Merkmalen, die Leid auslösen, ist hierzulande bereits verboten. 

Was wird außerdem bei Hunden und Katzen verboten?

Verstümmelung jeglicher Art, außer aus medizinischen Gründen sowie bei Diensthunden, soll EU-weit verboten werden. Hunde erhalten endlich ein gesetzliches Recht auf ihre geliebten Gassirunden oder zumindest auf Zugang zu einem geeigneten Außenbereich. Auf die Anbindehaltung wartet ein Verbot – und Zwingerhunde müssen zweimal täglich ihren Auslauf erhalten. Lesen Sie zu diesem Thema: Hund richtig an der Leine führen: So gelingt es!

Schmerzhaften Hilfsmitteln wie Stachel- und Würgehalsbändern sagt das neue Gesetz den Kampf an. Auf den Online-Handel mit Tieren warten zudem strengere Kontrollen unter Einbeziehung der Mikrochip-Nummern.

Übrigens: Auch der Allgäuer Futterproduzent REICO hat Hunde und Katzen genau im Blick. Joint-Vital, das hochwertige Ergänzungsfuttermittel für Hunde und Katzen, zeugt davon, dass bei dieser beliebten Marke alle Lieblingsvierbeiner auf ihre Kosten kommen. Muskelfleisch, mineralstoffhaltige Algen, Wildlachs, Vitaminen, Kräuter und CBD-Öl sorgen Tag für Tag dafür, dass Ihr tierischer Hausgenosse bestens versorgt bleibt. 

Welche Kritik gibt es zu den neuen Tierschutzvorschriften?

Die Kritik ist wie immer mannigfaltig, zwei Aspekte greifen wir uns kurz heraus:

  1. Katzensteuer: Skeptiker munkeln, dass die EU sich über die Chippflicht für Samtpfoten den schwierigen Weg zur Katzensteuer ebnet.
  2. Hobbyzucht: Private Halter mit weniger als drei Muttertieren und zwei Würfen pro Jahr müssen bestimmte Zuchtregeln nicht beachten. Hobbyzüchter können so den Tierschutz umgehen.

Was auch immer die EU plant: Mit REICO bleiben Sie auf der sicheren Seite. Denn kein Gesetz der Welt kann die liebevolle Zuwendung ersetzen, die Sie Ihrem Haustier geben.

Weitere Ratgeber, die Sie interessieren könnten

1 Step 1
Sind Sie bereits Kunde bei REICO? *

Da Sie bereits REICO Kunde sind, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen REICO Vertriebspartner oder direkt an unsere Zentrale unter: +49 (0) 83 44 / 92 100

Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Die Daten werden nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage gelöscht.

Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontakt@hundefutter-vital.com widerrufen. Detaillierte Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right
FormCraft - WordPress form builder

Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin

Die Ernährung Ihres Hundes ist so individuell wie Ihr Vierbeiner selbst. Um ein langes und gesundes Hundeleben zu gewährleisten, ist daher die Wahl des Hundefutters von großer Bedeutung. Sind Sie unsicher, welches Futter für Ihren Vierbeiner das richtige ist? Wir sind fachlich geschulte REICO-Vertriebspartner und beraten Sie gern kostenlos zu allen Themen rund um die Hundeernährung und haltung. 

Haben Sie Interesse an einem unverbindlichen Gespräch? Füllen Sie dazu gerne unser Kontaktformular aus, damit wir gemeinsam das passende Futter für Ihren Hund auswählen können.