Der Dobermann | eine intelligente und kraftvolle Rasse

Elegant, robust, sportlich, mutig und eine stattliche Erscheinung. All das trifft auf den Dobermann zu. Sein Name geht auf den aus Apolda stammenden Friedrich Louis Dobermann zurück, der die ersten Hunde dieser Rasse im 19. Jahrhundert züchtete.

Dafür soll er verschiedene angstfreie Tiere anderer Rassen miteinander gekreuzt haben (unter anderem Fleischerhunde, Pinscher- und Jagdhundrassen sowie einen Greyhound), um mit dem Dobermann eine wachsame und robuste Gebrauchs- Arbeits- und Wachhundrasse zu schaffen.

Das ist ihm gelungen, denn noch immer erfreut sich der Dobermann großer Beliebtheit in Deutschland. Im Jahr 2021 zählte die bundesweite Welpenstatistik des VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) 442 neugeborene Dobermann-Welpen.

1. Aussehen und Charakter des Dobermanns

  • Größe: 63 bis 72 Zentimeter

  • Gewicht: 32-45 Kilogramm

  • Farbe und Beschaffenheit des Fells: glatthaarig, glänzend, schwarz mit rotbraunen Abzeichen und dunkelbraun mit rotbraunen Abzeichen

  • weitere Farbvariationen neben dem braunen Dobermann: weißer, blauer und isabellfarbener Dobermann
  • Ohren des Dobermanns: mittelgroß, abgerundet und hängend

  • das Kupieren der Ohren und Rute ist in Deutschland verboten

  • Körperbau: mittelgroß, kräftig und muskulös gebaut

  • Lebenserwartung: 10 bis 13 Jahre

Der Dobermann gilt als sehr intelligent, temperamentvoll und entschlossen. Seine Grundstimmung ist freundlich und friedlich. Er eignet sich als Familienhund, ist kinderlieb und tobt sehr gerne. Gegenüber seinem „Rudel” verhält er sich jederzeit treu, beschützerisch und wachsam.

Dobermänner sind mutige und leidenschaftliche Hunde mit einem ausgeprägten Instinkt, die sich durch großen Arbeitseifer auszeichnen. Sie möchten regelmäßig herausfordernde Aufgaben übertragen bekommen, denen sie sich widmen können. Die mutigen Tiere sind liebevoll und folgsam, benötigen jedoch in der Regel eine konsequente Erziehung.

2. Eigenarten des Dobermann Hundes

  • Sport und Bewegung sind die großen Leidenschaften des Dobermanns, denn er braucht viel Auslauf, um sich auspowern zu können. Gut geeignet sind die Hundesportarten Agility, Obedience / Rally-Obedience, Flyball, Dogdance oder Schutzhundesport.

  • der Dobermann ist ein klassischer Arbeitshund und wurde schon früh als Polizeihund (Beiname „Gendarmenhund”), als Jagdhund sowie in den beiden Weltkriegen als Melde-, Minensuch- und Sanitätshund eingesetzt – heutzutage treten Dobermänner vorwiegend als Rettungshunde, Therapie- und Blindenführhunde in Erscheinung

  • Die Pflege und Haltung eines Dobermanns ist recht einfach: Es genügt ein wöchentliches Bürsten mit einem Pflegehandschuh und ein gelegentliches Bad. Es handelt sich um eine saubere Rasse mit fast gar keinem Geruch. Die Zähne des Dobermanns sollten jedoch zwei bis dreimal in der Woche geputzt werden.

  • als erblich bedingte Krankheiten beim Dobermann gelten unter anderem die Hüftgelenksdysplasie (eine Fehlbildung der Hüftgelenke), die dilatative Kardiomyopathie (eine Herzmuskelerkrankung), das Wobbler-Syndrom (eine Kompression im Rückenmark) sowie die Schilddrüsenunterfunktion (SDU, Hypothyreose). Herrchen und Frauen sollten regelmäßig mit ihrem Dobermann zur Vorsorge beim Tierarzt gehen, um altersbedingte oder rassespezifische Erkrankungen frühzeitig erkennen zu können und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

  • Im Bundesland Brandenburg ist der Dobermann als Listenhund aufgeführt und gilt somit als gefährlicher Hund, solange seine Besitzer gegenüber der zuständigen Behörde nicht seine Ungefährlichkeit nachgewiesen haben.

  • Fun Fact: Im thüringischen Apolda befindet sich das sogenannte Dobermann-Denkmal zu Ehren von Friedrich Louis Dobermann, dem ersten Züchter von Dobermännern.

3. Wo und wie finde ich meine Dobermann Welpen?

Wenn Sie sich einen Dobermann-Welpen anschaffen möchten, sollten Sie sich ausschließlich an einen erfahrenen Züchter wenden, der die Jungtiere mit VDH- und FCI-Ahnentafel abgibt und sich an alle rechtlichen Vorgaben und Rassestandards hält.

Eine gute Übersicht bietet die sogenannte Züchterliste des VDH sowie der Dobermann-Verein in München, wo Interessenten sogenannte Belegmeldungen (genaue Daten der Zuchtpaarungen) anfordern und Kontakt mit den jeweiligen Züchtern aufnehmen können.

Ein Dobermann-Welpe von seriösen Züchterinnen und Züchtern kostet übrigens zwischen 1.000 und 1.300 Euro.

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