5 gutgelaunte Tipps für den Frühling mit Hund

Endlich ist der Frühling zum Greifen nah. Vorbei ist es mit den frostig-kalten Temperaturen, die uns monatelang beim Gassigehen zum Bibbern brachten. Die Tage sind wieder länger. Die Natur erwacht, die Sonne scheint. Allerorten schauen wir in gut gelaunte Menschen- und Hunde-Gesichter 🙂. Mit unseren 5 Tipps für den Frühling mit Hund steht einem gesunden und fröhlichen Start in eine der schönsten Jahreszeiten überhaupt nichts mehr im Weg.

1. Mein Hund ist im Frühling müde – was tun bei Frühjahrsmüdigkeit?

Ihr Hund ist im Frühling müde? Genau wie uns Menschen plagt die Frühjahrsmüdigkeit auch unsere Fellnasen-Freunde. Gähnt ihr Liebling auffällig oft? Schauen Sie in müde Augen und verspüren auch sonst viel Lustlosigkeit? Dann ist das ein klarer Fall von Frühjahrsmüdigkeit beim Hund.

Der Grund ist auf das Schlafhormon Melatonin zurückzuführen. Dessen Konzentration ist in den Wintermonaten besonders hoch. Im Frühling wird es durch die zunehmende Sonneneinstrahlung vom Glückshormon Seratonin verdrängt. Das macht müde.

Doch es gibt Abhilfe:

  • Ausgiebiges Gassigehen an der frischen Luft regt den Kreislauf an und belebt den Stoffwechsel – zwischendurch darf ruhig auch mal eine Runde gejoggt werden oder Sie bauen ein paar andere Hundesportarten in die tägliche Routine ein.

  • Nutzen und genießen Sie mit Ihrem Hund die Kraft der Sonne: die Sonnenstrahlen sorgen für eine vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Seratonin – und steigern die Vitalität und das Wohlbefinden.

2. Frühlingsgefühle beim Hund? Gibt es wirklich…

Der Frühling ist für den Hund eine Zeit der Veränderung, die sich nicht nur im alljährlichen Fellwechsel zeigt. Wenn die Sonne schön frühlingshaft scheint und die Temperaturen steigen, werden unterschiedliche Hormone im Körper deines Vierbeiners freigesetzt.

Hündinnen werden läufig und bei Rüden steigt der Sexualtrieb mitunter teils ins fast Unermessliche. Da wird jeder Grasbüschel stundenlang inspiziert und beschnuppert, besonders viel markiert und das Interesse an den Hinterteilen anderer Artgenossen ist riesengroß.

  • Das Sexualhormon Testosteron steht in Wechselwirkung mit dem Stresshormon Adrenalin, die sich gegenseitig in die Höhe treiben – vermeiden Sie beim Gassigehen also Stress – gehen Sie anderen Hunden von vornherein aus dem Weg (wenn möglich).

  • Gehen Sie ruhig und bestimmt dazwischen, wenn sich die Hunde gegenseitig bedrängen und unterbinden Sie ein sogenanntes „Aufreiten“ gleich von Beginn an.

  • Haben Sie Mitleid mit liebeskranken Vierbeinern – sorgen Sie für Abwechslung und verwöhnen Sie Ihren jaulenden, fiependen, hechelnden Hund, der vor lauter Liebeskummer vielleicht sogar in einen Hungerstreik tritt.

3. Hatschi! Heuschnupfen beim Hund

Ja, Sie haben richtig gelesen. Heuschnupfen gibt es auch beim Hund und eine solche Pollenallergie ist mindestens genauso fies wie bei uns Menschen. Sie äußert sich durch Juckreiz am Körper und an den Pfoten, Ausschläge und Pusteln sowie durch Entzündungen der Bindehaut deines Lieblings. Anschwellende Schleimhäute in den Atemwegen können außerdem zu Atemnot führen.

  • Bringen Sie Ihren Hund zum Tierarzt und lassen Sie dort einen Allergietest durchführen. Wenn Sie wissen, auf welche Pollen Ihr Liebling allergisch reagiert, können Sie sich mithilfe eines Pollenflugkalenders und aktueller Pollenflugvorhersagen besser auf die aktuelle Situation einstellen.

  • Geben Sie bei starken Beschwerden juckreizlindernde Medikamente, z.B. Tabletten oder Salben, die Cortison enthalten – Rücksprache mit dem Tierarzt dringend empfohlen. Denken Sie über eine Hyposensibilisierung nach, um die Beschwerden langfristig zu verringern.

  • Staubsaugen Sie regelmäßig und wischen Sie Ihren Hund mit einem feuchten Tuch nach dem Gassigehen ab, um Pollen zu entfernen (alternativ: Abduschen). Spaziergänge während oder nach Regenfällen sind empfehlenswert, da der Regen die Pollen auf den Boden drückt und „wegspült“.

4. Vorsicht bei Insekten, Vögeln und beim Baden

Hunde haben je nach Rasse zwischen 125 und 220 Millionen Riechzellen in der Nase und diese erfreuen sich werden nach dem langen Winter an den vielen verschiedenen Gerüchen, die jetzt endlich wieder aufleben. Spannend sind natürlich auch die vielen Insekten und Vögel, die sich jetzt wieder im Freien tummeln. Aber, Obacht!

  • Verhindern Sie es, dass Ihr Liebling nach Insekten schnappt oder sie jagt. Lassen Sie ihn nie aus den Augen. Insektenstiche im Rachenraum können ansonsten zu lebensbedrohlichen Schwellungen der Atemwege führen.

  • Von April bis Mitte Juli findet die Brutzeit vieler verschiedener Vogelarten statt. Diese sollten Sie nicht stören. In einigen Bundesländern und Kommunen gibt es während der Brutzeit sogar eine Leinenpflicht. Informieren Sie sich rechtzeitig, um Geldstrafen zu vermeiden.

  • Frühlingszeit ist Badezeit in den örtlichen Seen und anderen Gewässern. Achten Sie auf Glasscherben und lassen Sie Ihren Liebling nicht allzu lange im Wasser schwimmen, damit er sich nicht unterkühlt. Gerade bei Hunden mit Gelenkbeschwerden kann sich ein längerer Wasseraufenthalt negativ auswirken. Stören Sie nicht die Laichzeit von Fröschen und die Kaulquappen-Saison.

5. Winterspeck abtrainieren und gesund in den Frühling starten

25 bis 40 Prozent der Hunde in Deutschland sind Schätzungen zufolge zu dick. Dabei ist die Lebenserwartung adipöser Hunde um bis zu 20 Prozent reduziert. Und zu viel Fett auf den Knochen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkprobleme, Diabetes Mellitus oder Tumore.

  • Nutzen Sie die warmen Temperaturen für ausgiebige Spaziergänge und trainieren Sie den Winterspeck nach und nach ab.

  • Achten Sie auf eine nährstoff- und mineralstoffreiche sowie gesunde Ernährung, die schmeckt. Unser Tipp: Hochwertiges Nassfutter von Reico. Lassen Sie sich von uns beraten, um die optimale Futtermenge zu erfahren.

  • Verzichten Sie auf allzu viele Leckerlis und andere Snacks zwischendurch – diese zusätzlichen Energiespender haben gravierendere Auswirkungen, als Sie vielleicht denken.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Rackern eine erlebnisreiche und gutgelaunte Frühlingszeit und stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Hundegesundheit gerne zur Verfügung.

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