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Hund richtig streicheln: Ein paar praktische Tipps

„Hunde sind auch nur Menschen“ und mögen es in der Regel, von ihrem Herrchen oder Frauchen gestreichelt, geknuddelt und liebkost zu werden.

Dabei tut Hunde-Streicheln auch uns Menschen gut. Es beruhigt, baut Stress ab, senkt den Blutdruck und sorgt für allgemeines Wohlbefinden – dank der Ausschüttung des sogenannten Kuschelhormons Oxytocin.

Worauf Sie beim Streicheln achten sollten, welche Stellen besonders beliebt sind und was Sie tun sollten, wenn Ihr Hund so gar keine Lust darauf hat, von Ihnen gestreichelt zu werden – all das und mehr in diesem Ratgeber. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

1. Hund richtig streicheln: So machen Sie Ihre Fellnase glücklich

Streicheln will gelernt sein. Zunächst einmal sollten Sie die richtige Situation für eine ausgiebige Streichel-Partie abwarten.

Abends auf der Couch vor dem Fernseher, nach dem „Abendfutter“ oder einem ausgiebigen Spaziergang ist sicherlich eine gute Idee, um Ihrem Liebling „näherzukommen.“

Wenn Ihr Hund gerade frisst, intensiv damit beschäftigt ist, eine neue Umgebung kennenzulernen oder mit einem anderen Artgenossen spielt, ist ein weniger guter Zeitpunkt. Manche Menschen sind Hunden unsympathisch und sie möchten von ihnen nicht angefasst werden.

Streicheln gilt als ein wichtiges Grundbedürfnis und Kommunikationsmittel zwischen Mensch und Hund. Es hilft dabei, die Bindung zu festigen und vermittelt dem Tier soziale Sicherheit.

Streicheln kann auch zur Erziehung von Hunden eingesetzt werden, als Belohnung, wenn ein von Herrchen oder Frauchen gewünschtes Verhalten ausgeführt wurde (auf Wunsch ergänzt durch die Gabe von Leckerlis).

Unser Tipp: Streichle deinen Hund ruhig oft und ausgiebig, aber mache es nicht gedankenlos, sondern ganz bewusst.

2. Hund am Kopf streicheln: Welche anderen Stellen sind beliebt

Jeder Hund ist unterschiedlich und hat auch beim Streicheln eigene „Lieblingsstellen“. Ähnlich wie beim Menschen wird Ihnen auch Ihr Hund signalisieren, wenn Sie eine Stelle gefunden haben, wo es für ihn oder für sie besonders angenehm ist.

Ein tiefes und entspanntes Durchatmen, ein genießerisches Seufzen oder ein liebevoller Hundeblick sind ein klares Indiz dafür, dass Sie mit Ihren Streicheleinheiten genau richtig liegen.

In der Regel mögen Vierbeiner es besonders, an diesen Stellen gestreichelt zu werden:

  • Brustkorb
  • Körperseite
  • entlang der Schnauze

Wenig beliebt sind jedoch Berührungen im Gesicht, an der Rute oder den Pfoten. Manche Hunde reagieren hier auch kitzelig und ziehen die Pfoten schnell zurück, sobald sie dort angefasst werden. Auch Umarmungen sind nicht bei allen Fellnasen beliebt.

Übrigens: Sollte ein Hund genug von den Kuscheleinheiten haben oder im Moment „einfach nicht in Stimmung sein“, respektieren Sie seinen oder ihren Wunsch. Auch Fellnasen benötigen ab und zu etwas Zeit für sich alleine. Deshalb ist es gut, wenn sich der Hundekorb in einem abgeschirmten und ruhigen Bereich der Wohnung befindet, wohin sich Ihr Liebling bei Bedarf zurückziehen kann.

Hund richtig streicheln: Ein paar praktische Tipps

3. Hund lässt sich nicht anfassen: Was tun, wenn Ihr Hund Streicheln nicht mag?

Manche Hunde mögen es nicht, gestreichelt zu werden und haben überhaupt keine Lust zu kuscheln.

Das kann sich unter anderem durch diese Verhaltensmuster äußern:

  • Gähnen oder Bellen
  • Kopf wegdrehen
  • Zuwendung des Rückens
  • plötzliches Kratzen, um das Streicheln zu unterbinden

Ein „kuschelunwilliger Hund“ meint es in der Regel nicht persönlich. Die Gründe für sein Verhalten können in seiner persönlichen Geschichte begründet sein.

Hunde aus dem Tierheim hatten vielleicht schlechte Erfahrungen mit den Händen von Menschen gemacht, wurden geschlagen oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Andere Hunde sind vielleicht ohne Kontakt zu Menschen aufgewachsen und empfinden das Streicheln deshalb als fremd und bedrohlich.

Hundetrainer können Ihnen dabei helfen, das Verhalten Ihres Lieblings in den Griff zu bekommen, wenn Ihr Hund vor der Nähe zu Menschen zurückschreckt.

Sollte dein Hund eigentlich gerne von dir gestreichelt werden, wendet sich aber neuerdings immer öfter ab und möchte allein gelassen werden, kann das ein Zeichen für Schmerzen oder Krankheiten sein.

Sollte dieses ungewohnte Verhalten über einen längeren Zeitraum anhalten, empfehlen wir Ihnen, den Tierarzt aufzusuchen, um den physischen Zustand Ihrer Fellnase gründlich durchchecken zu lassen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema Streicheln beim Hund gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Tipps und Anregungen und wünschen Ihnen und Ihrem Liebling alles Gute und viel Gesundheit.

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