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Der Hund als Haustier des Menschen | Geschichte und Zukunft

Wer kennt sie nicht, die Sage von Romulus und Remus, die von einer Wölfin gesäugt wurden und später die Stadt Rom gründeten? Im alten Ägypten war der Hund heilig. Nur der Pharao durfte reinrassige Tiere besitzen, die ihn sogar nach seinem Tod weiter begleiteten, indem sie gemeinsam mit ihm beerdigt wurden. Bereits in der Bronzezeit ging der Mensch zusammen mit dem Hund auf die Jagd. Darauf lassen entsprechende Malereien und Schriftrollen schließen.

Seit vielen Tausend Jahren gibt es eine sehr enge Verbindung zwischen Menschen und Hunden, die bis heute anhält In Deutschland leben heutzutage mehr als zehn Millionen Hunde, was die Fellnasen zum zweitbeliebtesten Haustier nach der Katze macht.

Doch, wie kam es, dass der Mensch und der Hund ziemlich beste Freunde wurden? Wie entstanden die vielen unterschiedlichen Rassen? Und wie wird sich das menschlich-tierische Zusammenleben in der Zukunft entwickeln? Die Geschichte des Hundes als Haustier haben wir in diesem Ratgeber zusammengefasst. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

1. Eine kleine Geschichte der Domestikation des Hundes

Der Hund gehört zur Familie der sogenannten „Caniden“ mit mehr als 30 verschiedenen Arten, darunter Wölfe, Kojoten, Schakale und Füchse. Speziell der Haushund wird als „Canis lupus familiaris“ bezeichnet. Das heißt so viel wie „gezähmter Wolf“. Es ist unter Forschern unstrittig, dass unsere heutigen Fellnasen allesamt vom Wolf abstammen.

Wann und unter welchen Umständen der Haushund entstand, ist jedoch noch immer nicht eindeutig geklärt. Vermutlich freundeten sich Wolf und Mensch vor ungefähr 15.000 bis 20.000 Jahren miteinander an. Es gibt jedoch auch Funde und Studien, die die Domestizierung des Wolfes auf 30.000 oder sogar über 100.000 Jahre zurückdatieren.

Fest steht: Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen. Die Domestizierung von Katzen begann erst vor ungefähr 9.5000 Jahren. Die Domestikation des Hundes wurde durch das Aufziehen von Wolfswelpen unterstützt, denn die Wölfe wurden dadurch zunehmend zahmer und ungefährlicher für den Menschen. Geographisch liegt der Ursprung des Haushundes möglicherweise in Ostasien.

Wie kam es ursprünglich zu dieser Freundschaft? Es spricht einiges dafür, dass der Wolf zunächst die Nähe des Menschen gesucht hatte, um etwas von der menschlichen Beute zum Fressen abzubekommen. Der Mensch müsste aber ziemlich schnell begriffen haben, dass auch er vom Hund und dessen Fähigkeiten und Instinkten bei der Jagd profitieren kann. Schließlich haben die Vierbeiner einen hervorragenden Geruchs- und Hörsinn und eignen sich bestens als Wachhunde.

2. Entstehung der verschiedenen Hunderassen

Laut dem internationalen Zuchtverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) gibt es weltweit aktuell über 300 offiziell anerkannte Hunderassen. Der Mensch war bereits frühzeitig auf der Suche nach einem passenden tierischen Begleiter, der ihn bestmöglich bei den täglichen Aufgaben und Herausforderungen unterstützen konnte. Zu diesem Zweck züchtete er entsprechende Kreuzungen.

Terrier und Dackel halfen bei der Dachs- oder Fuchsjagd, denn sie konnten besonders gut in die engen Höhlen hineinschlüpfen. Größere Tiere wie der Golden Retriever oder der Labrador halfen beim Apportieren des erlegten Wildes. Hirten- und Wachhunde unterstützen den Mensch schließlich, als dieser sesshaft wurde und sich auf dem eigenen Hof um den Ackerbau und die Viehzucht zu kümmern hatte.

Bis heute haben die verschiedenen Rassen ihre individuellen Charaktere und Verhaltensweisen beibehalten, für die sie ursprünglich gezüchtet wurden. Wer sich einen Hund neu anschaffen möchte, sollte sich also vorab gut informieren, welche Eigenschaften der bestimmten Rasse zugeschrieben werden, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Wie wird eine Hunderasse gezüchtet? Jede Hunderasse besteht aus einer Mischung zuvor bestehender Rassen. Sie werden über Generationen hinweg so gezüchtet, dass einerseits genügend Erbgut vorhanden ist und andererseits ein einheitliches Äußeres und einheitliche Verhaltensweisen klar identifiziert werden können.

Der Hund als Haustier des Menschen | Geschichte und Zukunft

3. Die Zukunft der Domestizierung des Hundes

Forscher konnten durch verschiedene Experimente bestätigen, wie sehr der Hund mittlerweile vom Menschen abhängt und seine Nähe sucht. Bei einem Experiment, bei dem Fleisch in einem verschlossenen Käfig platziert wurde, versucht der Hund nicht, wie sein wilder Vorfahr, der Wolf, mit Gewalt an das Fressen heranzukommen. Vielmehr bittet er den Mensch mit einem bettelnden Blick um Hilfe. Wird ein Wolf mit Hunden und Menschen in einem Raum gelassen, sucht er den Kontakt zu seinen vierbeinigen Artverwandten. Nicht so der Hund; er sucht vielmehr die Nähe zum zweibeinigen Menschen, egal ob er diesen kennt oder nicht.

Das alles hat seinen guten Grund. Schließlich wäre eine Fellnase ohne sein Herrchen oder Frauchen in der Wildnis heutzutage wohl kaum noch überlebensfähig. Das gute Verhältnis beruht jedoch auf Gegenseitigkeit. Denn auch wir Menschen benötigen die Nähe zum Hund. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass immer mehr Menschen in Deutschland einen Hund als Haustier halten. Im Rahmen der Corona-Pandemie kam es geradezu zu einem Boom nach Haustieren.

Insbesondere Hunde fungieren hierbei zunehmend als Ersatz für Kinder oder einen Partner und werden Teil des eigenen Lifestyles. Dabei befriedigen sie nicht nur das Bedürfnis nach Nähe, sondern unterstützen darüber hinaus einen gesunden Lebensstil und den Wunsch nach Bewegung und Sport.

Hund und Mensch – eine Freundschaft, die bereits seit vielen tausend Jahren äußerst erfolgreich ist und auch in Zukunft mit Sicherheit nichts an Beliebtheit einbüßen wird.

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