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Tipps zur Ernährung von Hunden mit Leishmaniose

Die Behandlung von Hunden bei Leishmaniose macht es erforderlich, beim Hundefutter genau hinzuschauen. „Wenig Purin“ lauten die Zauberworte, die weitere Folgen minimieren. Viele Hundehalter sind sich aber unsicher, mit was sie ihre betroffenen geliebten Vierbeiner bestenfalls füttern sollten und warum dies so ist. Hier erläutern wir Ihnen das Warum und geben Ihnen hilfreiche Tipps zur empfehlenswerten Ernährung von Hunden mit Leishmaniose.

Wissenswertes zur Leishmaniose bei Hunden

Leishmaniose wird durch kleine Parasiten ausgelöst, die als Leishmanien bezeichnet werden. Die Erreger und die Infektionen werden durch den Stich von Sandmücken, Sandflöhen oder Schmetterlingsmücken auf Hunde übertragen. Dies geschieht zumeist in warmen Regionen, da dort die genannten Übertragungswirte der Leishmanien leben. Dass sich ein Hund in Deutschland infiziert, kommt in der Regel nicht vor. Häufig sind Hunde betroffen, die aus Spanien, Bulgarien oder anderen heißen Ländern gerettet wurden.

Leishmaniose ist nicht ansteckend und auch nicht auf Menschen übertragbar, weswegen Sie keine Angst vor Kontakt haben müssen, wenn Sie mehrere Tiere haben. Je nach Tier und Krankheitsbild verläuft die Infektionskrankheit in Schüben – der sogenannten aktiven und inaktiven Leishmaniose. Ist sie aktiv, greift sie innere Organe an und zeigt sich auch bei Haut und Fell der betroffenen Hunde. Zu den Symptomen gehören unter anderem Gewichtsverlust, Durchfall, Nasenbluten, blutiger Kot, Hautgeschwüre und struppiges Fell mit kahlen, schuppigen Stellen.

Leishmaniose ist nicht heilbar, aber medikamentös behandelbar. In der Regel verschreibt der Tierarzt Allopurinol, was den Stoff ‚Purin‘ im Organismus hemmt und die Vermehrung der Leishmanien unterbindet. Die Parasiten brauchen diesen Stoff nämlich. Es gibt allerdings einen Haken bei dieser Therapie. Das Medikament hemmt auch das Enzym Xanthinoxidase, wodurch es oftmals zur Bildung von Harnsteinen und Blasenentzündungen kommt. Sie sollten also immer dafür sorgen, dass Ihr Hund genügend frisches Trinkwasser zur Verfügung hat.

Fatal ist, dass Purine sowohl im Körper gebildet als auch über die Ernährung aufgenommen werden. Daher ist es bei Leishmaniose von besonderer Bedeutung, die Purinzufuhr über das Futter möglichst gering zu halten.

Purinfreie Ernährung von Hunden bei Leishmaniose

Eine Ernährung ganz ohne Purin ist kaum möglich, aber Sie können bei Ihrem Hund auf eine möglichst purinfreie Fütterung achten, um die Leishmaniose in Schach zu halten. Im Handel werden purinfreie Hundefutter angeboten. Trotzdem sollten Sie bei den Zutaten genau hinschauen und nur auf wirklich hochwertiges Futter zurückgreifen.

Nassfutter ist schon wegen seines Feuchtigkeitsgehalts besser geeignet als Trockenfutter. Bei Trockenfutter kommt hinzu, dass enthaltenes Getreide oftmals nicht geeignet ist für Hunde mit Leishmaniose. Sind beispielsweise Buchweizen und Grünkernmehl darin verarbeitet, ist der Puringehalt zu hoch. Das Gleiche gilt für Bohnen, Linsen oder Erbsen. Besser sind Weizen, Reis, Nudeln und Roggen, die purinarm sind.

Auch beim Fleisch gibt es Unterschiede bezüglich des Puringehalts. So haben zum Beispiel Rindfleisch, Kalbfleisch, Kaninchen, Reh, Lammkotelett und Schweinekotelett relativ wenig Purin. Es gibt übrigens Tabellen, die Auskunft darüber geben, wie viel Purin in welchen Lebensmitteln enthalten ist.
Hier finden Sie einige Tipps zur Ernährung von Hunden bei Leishmaniose in einer Übersicht:

  • möglichst purinfreies Hundefutter oder purinfreie Lebensmittel verfüttern

  • hochwertiges Futter kaufen und/oder Futter selbst herstellen und/oder anreichern

  • bei Trockenfutter und Nassfutter auf purinarme Fleischsorten und Getreidearten achten

  • Trockenfutter nur mit Rohproteingehalt unter 23 Prozent

  • auf Pansen und Trockenpansen wegen hohem Purinanteil verzichten

  • wenig Knochen und keine Knochenmehle

  • keine Fischöle, keine Leber, keine Nieren, keine Haut

  • keine getrockneten Kauartikel, keine Sojaprodukte, keine Hefe

  • leicht verdauliches Futter zur Schonung des Organismus anbieten

  • immer genügend frisches Trinkwasser bereitstellen

Achten Sie bei fertigem Hundefutter auf klar deklarierte Zutaten. Wenn Sie nebulöse Bestandteile wie etwa tierische Nebenprodukte lesen, sollten Sie es nicht kaufen.

Hunde, die an Leishmaniose leiden, fressen oft schlecht und haben Untergewicht, was die Vitalität beeinträchtigt und den Organismus schwächt. Gestärkte Abwehrkräfte sind aber nötig, damit sich der Körper der Tiere gegen die Erkrankung zur Wehr setzen kann. Daher ist es nicht empfehlenswert, Diätfutter in den Hundenapf zu füllen. Setzen Sie vielmehr auf eine ausgewogene Ernährung, die aus purinarmen Zutaten besteht.

Rufen Sie uns gerne bei Fragen zu passender Ernährung für Ihren Hund bei Leishmaniose an!

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